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Senodis Technologies schließt € 1,5 Mio. Seed-Finanzierungsrunde ab

24. Februar 2022

Das Dresdner Startup Senodis Technologies GmbH hat seine Seed-Finanzierungsrunde im Februar 2022 erfolgreich abgeschlossen. Neben Bestandsinvestor Fraunhofer Technologie Transfer Fonds (FTTF) unterstützen nun auch der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) das junge Unternehmen auf seinem Wachstumskurs. Damit hat Senodis Technologies GmbH hervorragende Bedingungen für den Roll-out ihrer digitalen Bauteilerfassung in der Metallbranche.

Dresden, 24. Februar 2022 – Die Senodis Technologies GmbH aus Dresden hat erfolgreich eine Seed-Finanzierungsrunde abgeschlossen. Als Bestandsinvestor unterstützt Fraunhofer Technologie Transfer-Fonds (FTTF) erneut das Dresdener Unternehmen. Angeführt wird das Investment vom High-Tech Gründerfonds (HTGF) als neuem Partner. Ebenfalls neu beteiligt ist der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS).

Das Investment in Höhe von 1,5 Mio. Euro schafft für Senodis die Basis für den Vertrieb von Ceracode®, einer Lösung für die automatisierte Identifikation warmumgeformter (Automobil-)Bauteile aus Metall. Die Ceracode®-Kennzeichnung und die darauf basierende Identifikationslösung sind Schlüsseltechnologien für Track- und Trace-Anwendungen in der Metall- und Automobilbranche. Das Verfahren wurde von Senodis gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS in Sachsen und Thüringen entwickelt und in einem Pilotprojekt mit einem weltweit führenden Automobilhersteller in den operativen Einsatz überführt.

Die individuelle Bauteilkennzeichnung kann mit Ceracode® auch unter erschwerten Produktionsbedingungen von Temperaturen jenseits von 800°C, unter Metallverformung und von Metallabrieb und Ablagerungen dominierten Pressanlagen erfolgen. Damit schließt Senodis für Produzenten in der Metallbranche eine wesentliche technologische Lücke auf dem Weg zur Prozessdigitalisierung. Neben der Nachverfolgung von Einzelbauteilen in der Produktion können fortan auch Prozessparameter individuellen Komponenten zugeordnet werden. Dies ist der entscheidende Baustein zur Digitalisierung und letztlich Optimierung von Fertigungsprozessen.

Neben der bestehenden Kooperation mit einem führenden Hersteller von pressgehärteten Automotive-Bauteilen haben bereits mehrere Hersteller aus weiteren Bereichen der Metallverarbeitung ihr Interesse am Einsatz der Lösung bekundet. Die Voraussetzungen für das angestrebte Wachstum der Senodis Technologies GmbH sind daher vielversprechend.

„Wir freuen uns über das Vertrauen der Investoren und fühlen uns darin bestätigt, dass wir mit unserer Technologie einen wesentlichen Beitrag für die Digitalisierung einer europäischen Kernindustrie leisten können. Mit dem Investment werden wir die Aktivitäten in der nationalen und internationalen Vermarktung unserer Lösungen maßgeblich verstärken. Darüber hinaus können wir nun neue Anwendungsbereiche innerhalb der Metallbranche für unser Bauteil-Identifikationsverfahren erschließen“, erläutert Björn Erik Mai, Mitgründer und Geschäftsführer von Senodis.

„Senodis bietet Industriekunden in der Metallverarbeitung eine Lösung zur Einzelbauteilidentifikation und ermöglicht damit Prozesstransparenz und Nachverfolgung. Die damit einhergehende Digitalisierung und Optimierung der Fertigungsprozesse werden Kunden einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil einbringen. Wir freuen uns Senodis auf diesem Weg zu begleiten.“, sagt Dr. Nils Lang, Investment Manager beim High-Tech Gründerfonds.

Das Gründerteam von Senodis
(v.l.n.r.): Marek Rjelka, Christoph Kroh, Thomas Härtling, Björn Erik Mai